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Freizeit: Natur und Wandern

Zoologie

In der Lauter und anderen Nebenflüssen der Donau ist seit einigen Jahren wieder der Biber anzutreffen. Die typischen Spuren an den Gehölzen zeugen von seiner Anwesenheit.

Für die Ornithologen unter unseren Gästen: Die Schwäbischen Alb ist das größte zusammenhängende Rotmilanbrutgebiet Deutschlands. Auf der Alb wurden in der 70er Jahren auch die letzten Wanderfalkenhorste bewacht. Dadurch konnte die Art so stabilisiert werden, dass sie sich von hier aus wieder ausbreitet. Auch die Uhu- Population ist wieder so angestiegen, dass die Arten Uhu, Kolkrabe und Wanderfalke um die Nistmöglichkeiten in den Felsen in Konkurrenz treten.

Im Herbst und Winter können an Lauter, Donau und Neckar die Durchzieher und Wintergäste beobachtet werden.Auch das Nabu- Vogelschutzzentrum in Mössingen mit der Vogelpflegestation ist ein Besuch wert.


Botanik
Die Magerrasen, Wacholderheiden und albtypischen Buchenwälder bieten ein reichhaltiges Arteninventar mit vielen Raritäten.

Der sehr interessante Botanische Garten in Tübingen bietet zur heimischen Flora noch Pflanzen aus aller Welt, von den Tropen bis in die Permafrostzone, von Wüstenpflanzen bis Wasserpflanzen. Jeden zweiten Sonntag im Monat werden öffentliche Führungen angeboten ("Sonntags um Zwei").

Ein besonderer Tagesausflug für Blumenfreunde ist die Blumeninsel Mainau im Bodensee.

Höhlen
Im karstigen Kalkgestein der Schwäbischen Alb findet man eine Vielzahl von Höhlen. Beleuchtete Schauhöhlen, aber auch nicht erschlossene Höhlen die nur kriechend und mit entsprechender Ausrüstung begangen werden können. Viele sind aber zum Schutz der Fledermäuse während Wintermonate geschlossen.

Die Friedrichshöhle bei Wimsen ist die einzige mit dem Kahn befahrbare Wasserhöhle Deutschlands.
Aus ihr entspringt die Zwiefaltener Ach. Die Olgahöhle in Honau ist ebenfalls ein Kleinod. Es handelt sich um eine selteneTuffstein Höhle, die erste elektrisch Beleuchtete Höhle in Deutschland.
Nebelhöhle, Bärenhöhle und die Laichinger Tiefenhöhle sind die bekanntesten Schauhöhlen der Alb.

In der Gustav-Jakob- Höhle bewegt man sich nur kriechend voran.

Geologie
Eine geologische Besonderheit der Alb ist der Mössinger Bergsturz. 1983 stürzten über 4 Mio.Tonnen Gestein ins Tal. Die riesige
Wunde am Albabhang wurde damals unter Naturschutz gestellt, um die natürliche Sukzession beobachten zu können.
www.alberlebnis.de . Die Höllenlöcher bei Bad Urach und St. Johann könnte man sozusagen als Bergsturzvorläufer
bezeichnen. Die Albkante kippt zur Talseite und die dahinter entstandenen Risse werden als Höllenlöcher bezeichnet.

Wenn bisher von Abbau die Rede war, kann man bei den Tuffbildungen am Uracher- und Gütersteiner Wasserfall von
Gesteinsaufbau sprechen. Die Bildung und der Aufbau des Kalktuffes kann hier sehr gut beobachtet werden.

Eine weitere Besonderheit ist das Randecker Maar. Ein zur Talseite hin offener Krater des Albvulkans. Weitere kleine
Vulkanschlote finden sich bei Münsingen- Dottingen, Dettingen, Pfullingen und St. Johann.

Wer Fischsaurier und andere Urwelttiere sucht findet in Holzmaden und im Zementwerk Dotternhausen zwei sehr gut
eingerichtete Museen.

Himmel
Planetarium Reutlingen
Planetenwanderweg Gomadingen